Fachsprache für Medizinerinnen

Kurs:

„Fachsprache für MedizinerInnen“

Konzept

Zielgruppe des Kurses „Fachsprache für MedizinerInnen“ sind all jene MedizinerInnen, die ihren im Ausland erworbenen Studienabschluss in Österreich nostrifizieren lassen wollen mit dem Ziel der Gleichstellung eines österreichischen Studienabschlusses bzw. zur Führung des akademischen Grades sowie Berechtigung zur Ausübung des Berufes.

Das Sprachinstitut Gerrys Sprachwelt e. U. kooperiert nicht nur mit der Apothekerkammer, sondern auch mit der Ärztekammer.

Ferner kooperiert Gerrys Sprachwelt e. U. mit sogenannten Lehrkrankenhäusern.

 

Kursumfang

Der Kurs wird 3mal die Woche mit jeweils 120 Minuten von einem Mediziner mit akademischem Abschluss geleitet sowie einem/einer Deutschtrainer/in ebenfalls mit akademischem Abschluss, der/die ihnen die deutsche Sprache hinsichtlich der Grammatik, Satzbau/Satzstruktur sowie der Syntax und Orthografie vermittelt, und das 2mal die Woche ebenfalls zu 120 Minuten. Nähere Informationen zu den Vortragenden entnehmen Sie bitte den beigefügten Lebensläufen.

Das entspricht einer Gesamtzahl von 10-Stundenwochen mit insgesamt 20 UE (=Unterrichtseinheiten, 1 UE=60 Min.) pro Woche.

 

 

Kursleiter/Vortragende

Die Kursleiter bzw. Vortragende sind praktizierende Ärzte (Ärztekammer Wien) und/oder Dozenten an der medizinischen Fakultät Wien.

 

 

 

Zeitfenster/Dauer

Als Zeitfenster sind 16 Wochen vorgesehen, beginnend am 2. April 2018 und endend am 6. Juli 2018.

Hinsichtlich der Unterrichtseinheiten ergibt sich eine Summe von insgesamt 320 UE.

 

Fokus des Kurses sind – neben dem spezifischen Spracherwerb – folgende Inhalte:

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalte

 

Kursinhalte im Überblick
 

1.    Medizinische Fachsprache

Grundvokabular (in Wort und Schrift) und Fachvokabular

2.    Schriftliche Korrespondenz

Arztbriefe

3.    Mündliche Korrespondenz

Ärztliche Gesprächsführung

PatientInnenkommunikation

4.    Schwerpunkte

5.    Die wichtigsten Abkürzungen medizinischer Fachtermini (Austria-Codex)

6.    Diagnostik

Körperliche Untersuchung

7.    Verschreibungen, Rezept:

Aufbau eines Spezialitätenrezeptes (mit konkreten

Beispielen), Abkürzungen

8.    Gastroenterologie

9.    Gynäkologie

10. Urologie

11. Orthopädie

12. Endokrinologie

13. Geschlechtsorgane

14. Fälle aus der Inneren Medizin und Intensivmedizin

 

 

 

 

Das Curriculum im zeitlichen Ablauf

 

Kursinhalte
 

Anamnese-Gespräch schriftlich:

• Rechtschreibung

– der medizinischen Termini

– der lat. und griech. Termini

• Arztbrief: Aufbau und Struktur (Beispiele und Übungen zur Transferarbeiten) Ansuchen um Kostenübernahme (Krankenkassa, Kursbesuch, Fortbildung)

 

 

 

Kursinhalte
 

• Bewerbungen

• Ansuchen und diverse Anträge

• Begründungen für Beschaffungen

 

 

 

Kursinhalte
 

Anamnese-Gespräch mündlich:

• korrekte Aussprache der lat. und griech. Termini Arzt-Patienten-Gespräch

• Redemittel zum Anamnese-Gespräch (Interaktion/Rollenspiele)

• Artikulation • Phonetik/Aussprache

• Überprüfung

– des Kommunikationsziels

– der komm. Angemessenheit

– des Ausdrucks

– Intonation und Flüssigkeit

– der formalen Richtigkeit

• themenbezogene Grammatik

 

 

 

 

Methode

Die Sprachförderung erfolgt durch

– Übungen

– Gruppenarbeit

– Medien-CDs

– Rollenspiele

– Gezieltes Lernen

– Transferarbeit

 

Anwesenheitsüberprüfung

Es wird seitens der KursteilnehmerInnen ein regelmäßiger Kursbesuch erwartet, um einen kontinuierlichen Lernprogress im Hinblick auf den Spracherwerb gewährleisten zu können.

 

Detaillierte Dokumentation der Unterrichtseinheiten

Alle abgehaltenen Unterrichtseinheiten dokumentiert und an Sie weitergeleitet, um Sie auf dem Laufenden zu halten. Defizite werden angemerkt und in den folgenden Unterrichtseinheiten darauf das Augenmerk gelegt.

 

Wöchentliche Lernzielkontrolle und Abschlusstest

Es werden wöchentlich sowohl schriftliche als auch mündliche Lernzielkontrollen durchgeführt, um nicht nur Stärken, sondern auch eventuelle Schwächen frühzeitig erkennen zu können. Dadurch werden die Kursteilnehmer dazu angehalten, ihre erworbenen Fertigkeiten im Rahmen des Lernprozesses zu praktizieren und zu perfektionieren.